Befragung zum Erfordernis von Fütterungen in Notzeiten


Das Ergebnis der Onlinebefragung mit ca. 750 Teilnehmern zur Frage von Wildtierfütterungen in behördlich bestimmten Notzeiten spiegeln die Kluft der gesellschaftliche Wahrnehmung wieder. Die Hälfte der Teilnehmer sehen kein Erfordernis von Fütterungen und sehen „Notzeiten“ als natürlichen Prozessen der Auslese und als Bestandteil des Lebens der heimischen Fauna.

Dies setzt jedoch voraus, dass der Mensch auch nicht indirekt in die natürlichen Abläufe eingreift und der Fauna, den Raum zugesteht um mit den arttypischen Überlebensstrategien widrige Bedingungen überstehen lässt.

Mit dem Ergebnis der Befragung wird auch deutlich, dass sowohl bei Jagdscheininhabern wie auch Teilnehmern ohne Jagdschein, circa 50 % aller Befragten, nur das Erfordernis und die Notwendigkeit von Fütterungen in Notzeiten befürworten.

Die gesetzliche Rahmenbedingung des BJagdG und LJagdG MV bestimmen eine Fütterungsverpflichtung in einer behördlich bestimmten Notzeit für alle Wildtiere. Dies zu erfüllen und alleinig auf die Schultern der Jägerschaft zu legen ist unrealistisch und führt zu einseitigen Handlungsweisen.