Ehrenamtliches Engagement begann oft bereits um 3 Uhr morgens


Das bislang erfolgreichste Jahr der Jungtierrettung des Verbandes liegt hinter den freiwilligen Helferinnen und Helfern, Landwirten, Jägern und Drohnenpiloten. Insgesamt konnten vor der Mahd 367 Jungtiere und Gelege gerettet werden. Dafür wurden rund 2.010 Hektar Grünland abgesucht. Die insgesamt 57 Suchaufträge wurden über die Suchanfragen-App des Verbandes koordiniert.

Als Dank für dieses keineswegs selbstverständliche ehrenamtliche Engagement lud Schillings Gasthof diejenigen Teams zu einem gemeinsamen Abendessen ein, die zusammen rund 90 Prozent aller Einsätze geleistet hatten. Dank der finanziellen Unterstützung, unter anderem durch die Jagdgenossenschaft Ummanz, konnte zudem jedem Team ein Tankgutschein überreicht werden.

Zwischen April und Juli suchten die Drohnenteams die rund 2.010 Hektar Grünland in insgesamt etwa 650 Personenstunden ab. An einzelnen Einsatztagen waren alle fünf Teams gleichzeitig im Einsatz und teilweise in mehrere Suchaktionen eingebunden.

Dieser Erfolg war nur durch das gute Zusammenspiel von Landwirten und Jägern sowie das große Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer möglich. Über mehrere Wochen hinweg waren sie bereit, bereits um 3 Uhr morgens aufzubrechen, um die aufgespürten Jungtiere zu sichern.

Erfreulich ist zudem die weiterhin steigende Nachfrage der Landwirte nach Unterstützung. Sie zeigt sowohl die zunehmende Sensibilisierung für den Schutz der Jungtiere als auch das Vertrauen in die Wirksamkeit der eingesetzten Technik und die Leistungsfähigkeit der Teams.