Wolf in Hamburg verdeutlicht ein Konfliktpotenzial zwischen urbanem Raum und Wildnis



Das Auftreten eines Wolfs im Zentrum der Millionenstadt Hamburg sowie die in diesem Zusammenhang stehende Verletzung einer Frau verdeutlichen, dass zwischen urbanen, menschlich geprägten Räumen und Wildnis ein Konfliktpotenzial besteht, wenn sich beide überlagern.

Seit Längerem fordern der Jagdverband Rügen und Hiddensee e.V. sowie die Hegegemeinschaft Wolf auf den Inseln Rügen und Hiddensee, dass sich die Populationsdynamiken insbesondere raumbeeinflussender Arten am Lebensraum- und Konfliktpotenzial des Landschaftsraumes orientieren, um ökologische und sozioökonomische Faktoren parallel zu betrachten.

Von Seiten des Jagdverbandes Rügen und Hiddensee wird nochmals appelliert, dass für die Inseln Rügen und Hiddensee finanzielle Mittel bereitgestellt werden, um die Erarbeitung einer Lebensraumpotenzial- und Konfliktpotenzialanalyse als Grundlage des gesetzlich bestimmten Managementplans „Wolf“ zu sichern.

Nur unter Berücksichtigung aller landschaftsgebundenen Nutzungen in Verbindung mit den arttypischen Anforderungen wird es dauerhaft und nachhaltig gelingen, ein gesichertes Miteinander in unserer Kulturlandschaft zu erreichen.